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Das SteriSet System
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S C H U T Z D E C K E L KONZEPT
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SteriSet Container bestehen aus 3 Elementen:
- einem geschlossenen, schützenden AUSSEN-Deckel
- einem INNEN-Deckel - der die BIOBARRIERE darstellt
- einem ungelochten, nahtlos gefertigten UNTERTEIL
Zusammengesetzt formen diese Element eine sehr schützende Verpackung die, obwohl
sie im geschlossenen Zustand fast "impermeabel" wirkt, trotzdem die effektive Dampfsterilisation
ermöglicht.
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Der INNEN-Deckel stellt ausserhalb eines Sterilisators
effektive Keimbarriere dar, ist aber während einer Sterilisation äusserst permeabel für Luft / Dampf - so dass
ein SteriSet Container mit geschlossenen und versiegelten Deckel(n) problemlos dampfsterilisiert werden kann...
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Dieses Design bietet eine ausgezeichnete Hygienische
Sicherheit, denn der "verborgene" INNEN-Deckel ist komplett
geschützt:
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- gegen z.B. Feuchte oder Tröpfchenbelastung ...
(Keine Durchfeuchtung möglich)
- gegen Sedimentation (Staub) ...
- gegen mechanische Belastung (spitze oder schwere Gegenstände)
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Während der Sterilisation
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treten aber schnelle Druck- wechsel auf.
Der SteriSet Container ist in diesem Fall dann permeabel für Dampf / Luft : der Druck- differenz folgend
strömt Dampf durch den um- laufenden Spalt zwischen Wanne und Aussendeckel, dann zwischen den Deckeln weiter
durch die Biobarriere in den (oder im Fall eines Vakuums: aus dem) Behälter.
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Dies erlaubt auch die problemlose Stapelung im Sterilisator: der Dampf kommt von der
Seite...
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Nach der Sterilisation
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ist der Container versiegelt und bietet
ausgezeichneten Schutz gegen Rekontamination!
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Lagerung / Bereitstellung
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Heutzutage wird das Risiko einer
Rekontamination nicht länger als unausweichliche Konsequenz einer zu langen Lagerung angesehen sondern eher als
Folge von schädlichen "Ereignissen" die dem Gebinde während der Lagerung oder der Handhabung
widerfahren können: ist die Sterilität erst einmal erreicht (erfolgreichen Sterilisation) und das Gebinde steht
(trocken !) im Lagerregal gibt es so gut wie keine Möglichkeit für Mikroorganismen den Inhalt zu kontaminieren. Richtig
?
Richtig ist dass Mikroorganismen sich nicht von alleine bewegen können, sondern für eine
Kontamination eben "Ereignisse" wie z.B. einen Luftstrom, Vibration oder Feuchte benötigen - alles
Ereignisse die während einer sachgerechten Lagerung nicht vorkommen sollten. Es ist somit sehr unwahrscheinlich
dass die LAGERUNG alleine bereits eine Kontamination herbeiführen kann -
weßhalb die Begrenzung der Lagerdauer
fragwürdig erscheint.
Diese Begrenzung )wie z.B. in DIN
58953 Teil 9 - Lagertabelle) hat jedoch sehr wohl einen realistischen Hintergrund:
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denn ohne Zweifel wird die Aussenkontamination eines sterilisierten Gebindes mit der
Zeit (und abhängig von der Qualität der Lagerung) mehr und mehr zunehmen.
Diese erhöhte Aussenkontamination alleine stellt während der "Lagerzeit im Regal" noch kein wesentlich
erhöhtes Risiko dar, führt jedoch spätestens dann zu einer erheblichen Erhöhung des Risikos einer
Rekontamination wenn das Gebinde aus dem Sterillager entnommen und gehandhabt wird: Handhabung
nämlich beinhaltet u. U. schädliche "Ereignisse" (Schock; Vibration; Feuchte; Aufreissen oder
Durchstossen der Verpackung...)
Dieses
Handhabungsrisiko wird durch das schützende Design der SteriSet Container drastisch reduziert!
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Aber
selbst wenn Transport und Handhabung in Ordnung waren (also nicht zur Rekontamination geführt haben) stellt eine erhöhte Aussenkontamination auch während des Öffnes des Gebindes ein erhöhtes
Risiko dar: das "Aufreissen" eines Sterilgutgebindes oder das Abnehmen des Deckels eines
Sterilisierbehälters birgt das Risiko, sedimentierte Partikel aufzuwirbeln. Diese (kontaminierten) Partikel
gefährden dann das jetzt ungeschützt (ausgepackt) offen liegende Sterilgut..
Dies
ist der Hintergrund für die Forderung nach staubgeschützter Lagerung
sowie
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entweder
einer Begrenzung der Lagerdauer (damit insgesamt weniger
Aussenkontamination = geringeres Risiko zu
erwarten)
-
oder
der Anwendung einer
Zweifachverpackung:
abgesehen vom ganz allgemein besseren Schutz durch die 2te Lage erlaubt eine Zweifachverpackung in einem
ersten Schritt die kontaminierte Aussenverpackung zu entfernen, dann in einem zweiten Schritt - am besten an
einem anderen Ort (z.B. im OP) - die (aussen fast sterile) Innenverpackung zu öffnen (damit geringes Risiko
beim Öffnen)
Anmerkung: dieses "stufenweise" Öffnen bedingt natürlich 2
separate Lagen von Verpackungsmaterial.
Sogenannte "ONE STEP" Verpackungen (= 1 Bogen aus doppellagigem Material) erlauben
naturgemäß kein stufenweises Öffnen und bieten daher nicht den von der Zweifachverpackung erwarteten Schutz
beim Öffnen.
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Aseptisches
Öffnen ein Problem?
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Nicht
mit STERISET !
Sogar
bei Verwendung ohne Innenverpackung (im Sinne einer Einfachverpackung nach DIN) erlaubt SteriSet die einwandfreie
aseptische Präsentation des Inhaltes:
Im Gegensatz zu porösen Materialien (Papier; Nonwoven; Filter aus diesen...) kann der unperforierte Schutzdeckel
des SteriSet Containers z.B. vor dem Öffnen feucht wischdesinfiziert werden: damit wird die Aussen- kontanimation
entfernt ohne zu riskieren die Biobarriere / Filter zu
durchfeuchten.
Dies
erlaubt es, den Container - auch nach langer Lagerung unter ungünstigen
Bedingungen aseptisch öffnen zu können...
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Siehe
auch Option"S-Modell"
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