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Die
kontaminierten Aussenflächen einer Sterilgutverpackung beinhalten das Risiko, beim Öffnen des Gebindes
sedimentierte Partikel aufzuwirbeln und am Ort des Öffnens in der Luft zu verteilen (= Erhöhung der
Luftkeimzahl).
Diese Partikel würden bei erneuter Sedimentation das jetzt ungeschütz (offen liegende) Sterilgut
rekontaminieren.
Dies
ist der Hintergrund für die Forderung nach staubgeschützter Lagerung sowie
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entweder
einer Begrenzung der Lagerdauer (damit insgesamt weniger
Aussenkontamintation = geringeres Risiko zu
erwarten)
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oder
der Anwendung einer
Zweifachverpackung:
abgesehen vom ganz allgemein besseren Schutz durch die 2te Lage erlaubt eine Zweifachverpackung in einem
ersten Schritt die kontaminierte Aussenverpackung zu entfernen, dann in einem zweiten Schritt - am besten an
einem anderen Ort (z.B. im OP) - die (aussen fast sterile) Innenverpackung zu öffnen (damit geringes Risiko
beim Öffnen)
Anmerkung: dieses "stufenweise" Öffnen bedingt natürlich 2
separate Lagen von Verpackungsmaterial.
Sogenannte "ONE STEP" Verpackungen (= 1 Bogen aus doppellagigem Material) erlauben
naturgemäß kein stufenweises Öffnen und bieten daher nicht den von der Zweifachverpackung erwarteten Schutz
beim Öffnen.
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