Wie sind STERILISIERBEHÄLTER (z.B. m.
perforiertem Deckel) in der HANDHABUNG?
Wegen Ihrer aus Metall oder Kunststoff gefertigten, widerstands- fähigen Wannen bieten
Sterilisierbehälter eine deutlich höhere Sicherheit während Transport und Lagerung.
Sie benötigen allerdings FILTER Einsätze (und
zwar möglichst PERMEABLE (undichte) - um die Entlüftung oder Dampfdurchdringung nicht zu behindern, andererseits
aber auch möglichst DICHTE - um eine gute Barriere gegen Rekontamination darzustellen).
Diese sind typischerweise als EINMALFILTER (Disposable) im perforierten Deckel
(oder einer Perforation der Wanne) angeordnet.
Einfache Handhabung?
Sterilisierbehälter sind einfacher zu handhaben als Weichverpackung, aber :
Filter müssen vor JEDER ANWENDUNG gewechselt - oder (bei
mehrfach verwendbaren) - geprüft werden
(Fehlerpotential, Arbeit)
Siegelplomben müssen vor jeder Sterilisation manuell angebracht - und bei
späterer Verwendung entfernt werden
Und die Umwelt?
Im Vergleich zur Weichverpackung gibt es weniger Abfall, aber auch 1-2 Filter sowie 2 Kunststoffplomben summieren
sich bei täglich hundert Containern zu einem riesigen Abfallberg !
Abhängig vom Design der jeweiligen Hersteller müssen u.U. weitere Punkte erwogen werden:
viele Modelle dürfen während der Sterilisation nicht gestapelt werden (z.B.
wg. möglicher Behinderung der Dampf- einströmung oder Durchnässung des Filters des untersten Behälters:
Bedienungsanweisungen der Hersteller vor dem Erwerb beachten!)
die Verwendung von Farben (Deckel; Griffe) zur übersichtlichen Kodierung ist
nicht immer Standard
offenliegende, ungeschützte Filter bedingen einen erhöhten Prüfaufwand
-> Sterilisierbehälter mit offenen Filtern sind keine perfekte Lösung