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Erfüllen STERILISIERBEHÄLTER (z.B. m. perforiertem Deckel) alle Erwartungen an ein Verpackungskonzept?

  Wegen Ihrer aus Metall oder Kunststoff gefertigten, wiederstandsfähigen Wannen bieten Sterilisierbehälter eine deutlich höhere Sicherheit während Transport und Lagerung.

Sie benötigen allerdings FILTER Einsätze (und zwar möglichst PERMEABLE (undichte) - um die Entlüftung oder Dampfdurchdringung nicht zu behindern, andererseits aber auch möglichst DICHTE - um eine gute Barriere gegen Rekontamination darzustellen).
Diese sind typischerweise als EINMALFILTER (Disposable) im perforierten Deckel (oder einer Perforation der Wanne) angeordnet.

  Hygienische Sicherheit?

Ungeschützte Filter:
  • sind nicht gegen Flüssigkeit / Tropfen geschützt
  • sind der Staubbelastung (Sedimentation) während der Lagerung unverändert ausgesetzt: wie "aseptsich" Öffnen?
  • sind nicht gegen mechanische Belastung geschützt (spitze Gegenstände gibt es INNEN und AUSSEN!)

 

   
  Einfache Handhabung? 

Sterilisierbehälter sind einfacher zu Handhaben als Weichverpackung, aber :
  • Filter müssen vor JEDER ANWENDUNG gewechselt - oder (bei mehrfach verwendbaren) - geprüft werden 
    (Fehlerpotential, Arbeit)
  • Siegelplomben müssen vor jeder Sterilisation manuell angebracht - und bei späterer Verwendung entfernt  werden

Und die Umwelt? 



Im Vergleich zur Weichverpackung gibt es weniger Abfall, aber auch 1-2 Filter sowie 2 Kunststoffplomben summieren sich bei täglich hundert Containern zu einem riesigen Abfallberg !

   
  Kosten?
Klassische Sterilisierbehälter mit Filtern/Plomben benötigen einerseits eine Investition (Anschaffung), verursachen andererseits aber auch Kosten pro Anwendung (Filter, Plomben...)
Die gesamten Betriebskosten können sich über den Lebens- bzw. Gebrauchszyklus der Behälter (10 Jahre) je nach Verwendungsfrequenz und Kostenniveau für die Verbrauchsmaterialien auf ein Mehrfaches der ursprünglichen Anschaffungskosten summieren ...

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